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Sechste Tagung der Bologna-Koordinator/innen

Innovative Hochschulentwicklung im Rahmen des Bologna-Prozesses

Die Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses an den deutschen Hochschulen befindet sich in einer fortgeschrittenen Phase. Immer mehr Studiengänge werden in die Bachelor- und Masterstruktur überführt, die Resultate der Reformarbeit sind quantitativ und qualitativ beachtlich. Gleichzeitig sind Herausforderungen und offene Fragen deutlich geworden, die bis zum Jahr 2010 und darüber hinaus besondere Aufmerksamkeit erfordern werden.
Die Tagungen der Bologna-Koordinatoren haben zum Ziel, möglichst zeitnah solch offene Fragen aufzugreifen, Möglichkeiten der Umsetzung zu präsentieren sowie gleichzeitig einen Überblick über aktuell ablaufende Entwicklungen im Bologna-Prozess zu geben.

Den programmatischen Auftakt der 6.Tagung der Bologna-Koordinatorinnen und -Koordinatoren bildet die  Nachlese der Londoner Bologna-Konferenz der Bildungsminister, die knapp einen Monat zuvor stattgefunden hat. Eine Bewertung der Konferenzergebnisse wird sowohl aus Perspektive der deutschen Bundesländer als aus europäischer und deutscher wissenschaftspolitischer Sicht vorgenommen.

In drei parallelen Workshops geht es um Felder im Kontext von Bologna, in denen es noch einigen Handlungs- und Klärungsbedarf gibt: Probleme mit der Kapazitätsplanung werden durch den Bolognaprozess besonders offensichtlich, hier soll der Reformvorschlag der HRK zum Kapazitätsrecht auch im Hinblick auf seine Anwendbarkeit in der Praxis  diskutiert werden. Der Praxisbezug als Ergänzung zur wissenschaftlichen Ausbildung gewinnt an Bedeutung und legt nahe, die Lernorte Hochschule und Unternehmen zu kombinieren. Chancen und Probleme, die die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen bereiten, sollen hier debattiert werden. Die Notwendigkeit internationaler Studiengänge (z.B. von Joint Degree-Programmen) wird kaum bestritten, die Umsetzung bereitet aber einige Probleme, die anhand eines Best Practice-Modells aus der Hochschule Bremen analysiert werden sollen.

Am zweiten Tag können in drei parallelen Gruppen konkrete Fragen zur Umsetzung und zu Problemen bei wesentlichen Reformelementen diskutiert werden. Die Moderator/innen geben nur einen kurzen Input, vorrangig wird ein moderiertes Forum des offenen Dialogs geschaffen, in welchem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen zu den Themen Akkreditierung und Re-Akkreditierung, Modularisierung/ ECTS und zu offenen Rechtsfragen austauschen können.

Programm

Nachlese zur London-Konferenz

- aus Perspektive der Bundesländer
Dr. Birger Hendriks, Bologna-Beauftragter der Länder,  Abteilungsleiter Hochschule im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig Holstein Präsentation

- aus deutscher wissenschaftspolitischer Perspektive
Dr. Christiane Gaehtgens, Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz Präsentation

- aus europäischer wissenschaftspolitischer Perspektive
Lesley Wilson, Secretary General, European University Association Präsentation

Parallele Arbeitsgruppen: Aktuelle Entwicklungen im Bologna Prozess

1. Arbeitsgruppe: Kapazitätsrecht und -planung
Impuls: Joachim D. Weber, Justiziar der Hochschulrektorenkonferenz Präsentation

Kommentar aus Hochschulsicht: Dr. Gabriele Witter, Hochschule Bremen Präsentation

2. Arbeitsgruppe: Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen

Impuls: Internationaler Studiengang für Luftfahrtsystemtechnik- und -management B.Eng.  (ILST)
Ein dualer Studiengang am Beispiel der Hochschule Bremen Prof. Dr.-Ing. Bernd Steckemetz, Hochschule  Bremen Präsentation

ANKOM-Projekt, Kerstin Mucke, Bundesinstitut für Berufsbildung Präsentation

3. Arbeitsgruppe: internationale Studiengänge

Impulse: Internationaler  Studiengang Betriebswirtschaft/ Internationales Management B.A. (BIM)
Prof. Dr. Ulrich Krüger, Hochschule Bremen Präsentation

Dr. Siegbert Wuttig, Leiter der Gruppe EU-Programme, Bologna-Prozess, DAAD Präsentation

Offene Diskussionsgruppen zur Umsetzung und zu Problemen bei bestimmten Reformelementen

Akkreditierung /Re-Akkreditierung
Barbara Michalk, Projektreferentin Qm – Qualitätsmanagement, HRK Präsentation

Modularisierung/ ECTS
Christine Bräuer, Referentin des Präsidiums, Fachhochschule Osnabrück Bericht

Offene Rechtsfragen (von Bafög bis Laufbahnrecht)
Ralf Alberding, Referatsleiter Hochschulgesetzgebung und studentische Angelegenheiten, HRK Präsentation

 



 













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