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Zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Staatsexamina im Bologna-Prozess


Die Hochschulrektorenkonferenz sieht sich zusammen mit den Hochschulen und Studierenden der Aufgabe einer umfassenden Studienreform gegenüber. Im Zuge des Bologna-Prozesses stellen die Staatsexamensstudiengänge eine besondere Herausforderung dar. Bisher haben vor allem die Medizin und die Rechtswissenschaften noch nicht auf die Bologna Studienstrukturreform umgestellt; das Lehramt zeigt sich dagegen immer noch mit einer zu großen Vielfalt von BA/MA-Modellen konfrontiert.

Bei der Tagung wurden mit Vertretern von Fakultätentagen, Bologna-Koordinatoren, Repräsentanten des Bundes und der Länder, Berufsverbänden sowie Hochschulleitungen die Gemeinsamkeiten in der praktischen Anwendung der Bologna-Instrumente und die Besonderheiten der Fächerkulturen erörtert. Bereits bestehende Reformbestrebungen in den Fächern standen im Mittelpunkt der Arbeitsgruppen.

Die lebhaften und konsensorientierten Diskussionen auf der Tagung stellten ein wichtiges Forum für die Teilnehmer dar. Wir sind überzeugt, mit der Tagung einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Umstellung der Staatsexamina in der Bundesrepublik als Bestandteil des Bologna-Prozesses geleistet zu haben.

Nachfolgend finden Sie neben dem Programm die Vorträge und Präsentationen der Tagung.

Programm

Grußworte

Prof. Dr. Klaus Dicke, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, Rektor der Universität Jena

MinDirig Peter Greisler, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Dr. Hans-Gerhard Husung, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung


Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Karin Donhauser, Humboldt-Universität zu Berlin, ehem. Mitglied des Wissenschaftsrates, stellv. Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates
Zur Empfehlung des Wissenschaftsrats von 2002 zur Reform der staatlichen Abschlüsse

Roswitha Müller-Piepenkötter, Justizministerin in NRW

Prof. Dr. Reinhold R. Grimm, Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages

Prof. Dr. Peter M. Huber, Vorsitzender des Deutschen Juristen-Fakultätentages, Beschluss des 87. Deutschen Juristen-Fakultätentag

Prof. Dr. R. P. Nippert, Direktor des Instituts für Ausbildung und Studienangelegenheiten, Medizinische Fakultät WWU Münster


Referate und Präsentationen in den Arbeitsgruppen

1. Arbeitsgruppe: Lehramt

Bettina Jorzik, Stifterverband für die deutsche Wissenschaft

Volker Möhle, Geschäftsführender Leiter Zentrum für Lehrerbildung, Universität Bielefeld

Prof. Dr. Liselotte Glage, Universität Hannover

2. Arbeitsgruppe: Medizin

Prof. Dr. med. Eckhard G. Hahn, Vorsitzender der Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA)

Dr. Hans-Martin Bosse, Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. Martin Gross, Prodekan für Studium und Lehre, Charité
Dipl. -Päd. Ulrike Arnold, Leiterin des Büros für Internationales, Charité

3. Arbeitsgruppe: Rechtswissenschaft

Prof. Dr. jur. Wolfgang Joecks, Prorektor, Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald

Dr. Jens Jeep, Notar in Hamburg ("Jeep-Modell")
Thesen
Schaubild

RA Dr. Thomas Remmers, Rechtsanwaltskammer Celle

Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Thomas Schomerus, Leuphana Universität Lüneburg


Kommentar aus den Arbeitsgruppen

Wolfgang Körner, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Fotos der Tagung

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 












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