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Bachelor und Master verbessern Absolventenquote an Bochumer Ruhr-Uni - Positive Zahlen trotzen emotionaler Bologna-Debatte


Bochum/Bonn, 28.01.08 – Die schnelle Umsetzung auf die gestuften Studiengänge Bachelor und Master hat offenbar an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zwischen 2003 und 2006 zu einem erheblichen Zuwachs an Absolventen/-innen geführt. Dies geht aus einer Erhebung der RUB hervor, die Anfang Januar veröffentlicht wurde. „Die frühzeitige Umstellung auf die gestuften Studiengänge Bachelor und Master hat sich ausgezahlt“, ließ die RUB in einer Pressemeldung auf ihrer Homepage mitteilen.
Erhielten im Studienjahr 2003 an der Bochumer Universität 2542 Studierende ihr Abschlusszeugnis, so wurden in 2006 bereits 3895 Absolvent/innen gezählt. Zudem stieg der prozentuale Anteil der in der sechssemestrigen Regelzeit erworbenen Bachelor-Abschlüsse deutlich an: Lag dieser in 2003 noch bei 16 Prozent, so wuchs er bis 2006 auf 41 Prozent im Zwei-Fach-Bachelor. Im Ein-Fach-Bachelor waren es der Erhebung zufolge sogar 59 Prozent. Dieser hohe Anteil ist allein auf die Studiengänge zurückzuführen, denn die Rahmenbedingung Studienbeiträge galt für diesen Prüfungsjahrgang noch nicht. Die Erhebung zeigt auch, dass schneller studiert wird. Allerdings wird auch deutlich, dass im Vergleich zu einem „gut geölten Motor“ die neuen Studiengänge noch nicht reibungslos funktionieren: So lernen im Zwei-Fach-Bachelor und im Master mehr als die Hälfte der Studierenden länger als geplant für ihren Abschluss.
Dennoch – diese Zahlen lassen hoffen, dass die häufig in den Medien emotional geführte Debatte einer sachlichen Diskussion weicht.

papayannakis/28.01.2008












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