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Studienbedingungen, Studierbarkeit und Studienerfolg
Bis 2010 werden die Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland der Regelfall sein. Mit der Einführung der gestuften Studienstruktur wurde hierzulande zudem das Ziel einer tief greifenden und seit langem erforderlich erachteten, inhaltlichen Studienreform verknüpft. Die Qualität des Studiums soll gesichert werden, die Lehre sich auf die Studierenden und deren Lernergebnisse fokussieren, Abbrecherquoten sollen gesenkt, Studierbarkeit und Studienerfolg gewährleistet werden.
Die Tagungen der Bologna-Koordinatorinnen und Koordinatoren haben zum Ziel, handlungsrelevante Themen aufzugreifen und durch gelungene Beispiele Möglichkeiten der Umsetzung zu präsentieren sowie gleichzeitig einen Überblick über aktuell ablaufende Entwicklungen im Bologna Prozess zu geben. Diese 8. Tagung der Bologna-Koordinatorinnen und Koordinatoren stellt die Gruppe der Studierenden als wichtige Teilnehmer des Bologna-Prozesses in den Hochschulen in den Mittelpunkt.
Untersuchungen der Universität Potsdam zum Thema Studierbarkeit aus Sicht einer Hochschule bilden den Einstieg in die Tagung. In der anschließenden Podiumsdiskussion werden Studierbarkeit und Studienbedingungen aus dem Blickwinkel verschiedener Akteure und auch verschiedener Fächer beleuchtet.
Drei parallele Arbeitsgruppen beschäftigen sich dann mit den Rahmenbedingungen für Chancengleichheit im Bologna-Prozess und mit der Verbesserung der Studierbarkeit durch Beratung, Teilzeitstudium und Blended Learning.
Anschließend wird eine von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS), zusammen mit dem Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) in Auftrag gegebene Studie zu Kriterien und Indikatoren für Studienbedingungen und Studierbarkeit vorgestellt.
Den zweiten Tag leitet ein Vortrag zu der Frage ein, durch welche Strategien und Maßnahmen Hochschulen den Studierenden zum Studienerfolg verhelfen können.
Die nachfolgenden Arbeitsgruppen diskutieren mit Hilfe von gelungenen Beispielen curriculare und organisatorische Maßnahmen der Hochschulen um Studienabbruch zu vermeiden und Studienerfolg zu gewährleisten. Hierbei stehen die Themen Modularisierung, Studienwahl und Motivationsförderung im Mittelpunkt.
Die Berichte aus allen sechs Arbeitsgruppen, jeweils von Studierenden kommentiert, und eine Diskussion über die Ergebnisse bilden den Abschluss der Veranstaltung.
Tagungsablauf 29. September 2008
Begrüßungen
Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Universität Potsdam
Prof. Dr. Wilfried Müller, Vizepräsident der HRK
Vortrag
Prof. Dr. Wilfried Schubarth, Universität Potsdam
Untersuchungen der Universität Potsdam zur Studierbarkeit
Podiumsdiskussion
Der Begriff der Studierbarkeit aus dem Blickwinkel verschiedener Akteure
Matthias Lippert, AStA der Technische Fachhochschule Berlin
Eva Fuchslocher, Projektgruppe Studierbarkeit, HU Berlin
Prof. Dr. Beate Finis Siegler, Fachhochschule Frankfurt/Main
Prof. Dr. Karin Kleppin, Ruhr-Universität Bochum
Dr. Achim Hopbach, Geschäftsführer des Akkreditierungsrats
Parallele Arbeitsgruppen: Chancengleichheit und
Studierbarkeit im Bologna-Prozess
1. Arbeitsgruppe: Chancengleichheit im Bologna-Prozess
Dr. Maike Gattermann-Kasper, Universität Hamburg
Impuls: Studieren mit Behinderung
Dr. Irma Bürger, Universität Potsdam
Impuls: Studieren mit Handicap
2. Arbeitsgruppe: Studierbarkeit und Beratung
Ralf Mahler, Leibniz Universität Hannover
Impuls: ServiceCenter der Leibniz Universität Hannover
Doreen Günther, Universität Frankfurt am Main
Impuls: Student Services and International Exchange – SSIX
3. Arbeitsgruppe: Studierbarkeit durch Teilzeitstudium und Blended Learning
Prof. Dr. Rainer Lehmann, FH Lübeck
Impuls: Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen - Online im oncampus-Verbund
Claudia Bardachzi, Universität Oldenburg
Impuls: Bachelorstudiengang „Business Administration" B.A.
Vortrag und Diskussion
Susanne Obermayer, Leiterin Bologna- und ECTS-Koordination der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS)
Sarah Gerhard, Co-Präsidentin des Verbands der Schweizer
Studierendenschaften VSS, Bern
Kriterien und Indikatoren zur Bewertung von Studienbedingungen und Studierbarkeit, Studie in Auftrag gegeben von CRUS
Mitschnitt 1 (mp3 / 25 MB) Mitschnitt 2 (mp3 / 9,5 MB)
Tagungsablauf 30. September 2008
Vortrag und Diskussion
Katrin Auspurg, Universität Konstanz
Studienverlauf und Verbleib der Bachelorabsolventen
Parallele Arbeitsgruppen: organisatorische und curriculare Maßnahmen der Studierbarkeit
1. Arbeitsgruppe: „Die Umsetzung der Modularisierung: Prüfungsverwaltung und Workloaderfassung“
Martin Hamschmidt, HIS GmbH
Impuls: HIS Studie zur Administration studienbegleitender Prüfungen in BA- und MA-Studiengängen an der Universität Potsdam
Katja Winckelmann-Schlieper, FH Aachen
Claudia Roemisch, RWTH Aachen
Impuls: Studentische Online Workload Erfassung (StOEHn) der
Aachener Hochschulen
2. Arbeitsgruppe: Beratung und Selbsteinschätzung bei der Studienwahl
Prof. Dr. Lutz F. Hornke, RWTH Aachen
Impuls: Self Assessments der RWTH Aachen
Heiko Farwer, FH Brandenburg
Impuls: Regionales Modellprojekt zur Beratung von Studieninteressierten im ländlichen Raum, „Übergang Schule – Hochschule“
3. Arbeitsgruppe: Motivierende Maßnahmen zum Studienerfolg
Christiane Henkel, Universität Bielefeld
Impuls: studienbegleitende Motivation durch „Peer-Tutoring“
Wibke Derboven, Technische Universität Hamburg-Harburg
Impuls: Projektergebnisse und die daraus abgeleiteten Leitlinien zur Motivationsförderung
Mittschnitt 1 (mp3 / 11 MB) Mittschnitt 2 (mp3 / 14 MB)