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Die 46 Bologna-Staaten haben in einem gemeinsamen Kommuniqué (englisch/deutsch) die Leitlinien bis 2020 festgelegt. In einer am Mittwoch im belgischen Leuven veröffentlichten Pressemitteilung erklärte die HRK-Präsidentin Prof. Dr. Wintermantel: "Wir haben mit der Reform Vieles verbessern können, aber bei Weitem noch nicht alles Angestrebte erreicht. Die noch notwendigen Anstrengungen aber lohnen sich im Sinne aller."
Es bleiben große Herausforderungen wie der Abbau der Mobilitätshindernisse, die Ausrichtung der Lehre auf den einzelnen Studierenden sowie die Flexibilisierung der Studiengestaltung und der Lernwege. Wintermantel: „Die Hochschulen nehmen ihre Verantwortung sehr ernst, den jungen Leuten durch hochwertige Studienangebote die bestmöglichen Karrierechancen zu bieten. Doch sie brauchen die entschiedene und verlässliche Unterstützung der Politik.“
Zudem hatte die Leuven-Konferenz die flächendeckende Einführung des Diploma Supplement in Deutschland gefordert. Die HRK unterstützt dieses Anliegen.
In den Medien wurde die Konferenz begleitet von sehr pauschaler Kritik am Reformprozess. Wir haben Texte, die Sie in dieser Debatte als Argumentationsbasis benutzen können, auf unsere Internetseiten eingestellt. Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie auf der eigens dazu eingerichteten belgischen Homepage.
papayannakis/30.04.2009