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Zwischen dem 08.12.2008 und 31.05.2009 führte Eurodoc in Kooperation mit INCHER, Kassel, die erste europäische DoktorandInnenbefragung durch. Die ersten Ergebnisse aus der Analyse der Eurodoc Befragung wurden kürzlich im Bonner Wissenschaftszentrum präsentiert. Junge europäische ForscherInnen und Stakeholder aus Wissenschaft und Politik diskutierten die ersten Ergebnisse.
Unterstützt durch den Stifterverband, die Körber Stiftung, APEC und das Bologna-Zentrum der HRK war es den rund 40 Teilnehmerinnen und Teil-nehmer möglich, die Daten zu den bereits vielfach angesprochenen Themen zu reflektieren. „Eurodoc will vor allem politische Entscheidungsgrundlagen zur Verbesserung der Situation der Nachwuchsfor-scherInnen für die nächste Bologna-Konferenz in Wien und Budapest vorlegen“, erklärte Eurodoc-Präsidentin Nikola Macharová.
Einige der am stärksten diskutieren Themen an den zwei Tagen waren: Barrieren für Mobilität: Familie, Partnerschaft, geringe Finanzierungsmöglichkeiten, Berufsaussichten des Partners und reduzierte Karriereaussichten im Heimatland sind die Hauptbarrieren für Mobilität.
Die Angebote sind nicht ausreichend arbeitsmarktqualifizierend: Obwohl ca. 70 % der Promovierenden ein zusätzliches Trainingsangebot erhal-ten, fühlen sich nur wenige für eine Tätigkeit außerhalb der Hochschule qualifiziert.
Das Survey Team von Eurodoc wird die Daten einer weiteren tieferen Analyse unterziehen, um auf der Eurodoc Konferenz 2010 in Wien mit einem fundierten wissenschaftlichen Report und einem Positionspapier herauszukommen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Eurodoc.