INCHER: Erfolge für BachelorabsolventInnen beim Start ins Berufsleben
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Belegt wird dies vom Zentrum für Internationale Hochschulforschung (INCHER) in der Anfang Oktober in Berlin vorgestellten neuen Absolventenbefragung 2008/2009. Demnach wählen 22 % der Bachelor-Absolvent/innen von Universitäten den Direkteinstieg in den Beruf, bei den Fachhochschulen nehmen sogar 59 % ein Beschäftigungsverhältnis auf. Sie benötigen mit 3,2 Monaten im Durchschnitt genau so viel Zeit bei der Jobsuche wie Absolventen der alten Abschlüsse. Die Mehrheit der Befragten des neuen Abschlusses sieht sich ausbildungsadäquat eingesetzt: Rund 70 % der Bachelor-Absolvent/innen aus Universitäten und Fachhochschulen zeigten sich zufrieden mit ihrer beruflichen Situation.
Zudem sind Bachelor-Studierende mobiler als bislang angenommen: So nutzen 35 % der Absolventen der Fachhochschulen (Diplom: 20 %) sowie 32 % aus Universitäten (Diplom: 39 %) im Rahmen ihres Studiums die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts. Zu den Ergebnissen der Erhebung erklärte Bundesbildungsministerin Annette Schavan: „Die Studie ist ein erfreulicher Beweis dafür, dass wir mit der Bologna-Reform den richtigen Weg eingeschlagen haben.“
An der bislang umfangreichsten Absolventenbefragung in Deutschland hatten Ende 2008 rund 35.000 Absolventen aller Abschlüsse aus 48 Hochschulen teilgenommen. (Bildquelle: Universität Bonn, Frank Homann)
Pressemitteilung des BMBF