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Die neuen Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt


Die Einführung einer gestuften Studienstruktur hat eine Reihe von Vorteilen für die unterschiedlichen Partner im Hochschul- und Beschäftigungssystem inne. Die Hochschulen bieten den Unternehmen jüngere Absolventen, passgenauere Qualifikationen für entsprechende Zielpositionen (Bachelor oder Master, theorie- oder anwendungsbezogen, fachspezifisch oder fachübergreifend ausgebildet) sowie Absolventen mit international bekannten Abschlüssen. Es entstehen aber auch neue Möglichkeiten der Personalentwicklung. Hier wird allerdings auch von Seiten der Unternehmen erwartet, die Personalentwicklungsstrategien entsprechend anzupassen und den Absolventen der neuen Abschlüsse adäquate Einstiegspositionen und Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten.
Für die Studierenden werden Karrierewege flexibler, Weiterbildung und Lebensbegleitendes Lernen für den Einzelnen greifbarer. Ausbildungswege können durch gezielte Vertiefung individueller und das Wissen durch gezielte Weiterbildung aktueller gestaltet werden. Lebenslanges Lernen kann praxisnah und international nachgefragt werden.

Die Erfahrungen mit deutschen Bachelor- und Masterabsolventen sind noch gering, das Zusammenspiel von Ausbildung- und Beschäftigungssystem wird sich hier in den nächsten Jahren erst entwickeln. Der öffentliche Dienst hat bereits eine laufbahnrechtliche Einordnung vorgenommen, stellt aber nur ein Segment des Beschäftigungsmarktes dar. Um im Zuge des Bologna-Prozesses eine für alle Beteiligten – Hochschulen, Studierende, künftige Arbeitgeber - positive Entwicklung herzustellen, ist es demnach entscheidend, den intensive Dialog zwischen Hochschule und Unternehmen zu führen, sich als Unternehmensvertreter bei der Konzeption und auch bei der Akkreditierung der Studiengänge einzubringen, so dass die Chance dieses umfassenden Veränderungsprozesses genutzt werden kann.

Bachelor Welcome 2010 - Was die Studienreform erreicht hat und was noch vor uns liegt - Erklärung der Personalvorstände führender Unternehmen in Deutschland zum Umsetzungsstand der Bologna-Reform an den Hochschulen

In einer Initiative von BDA, BDI und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützen Personalvorstände führender Unternehmen in Deutschland mit ihren "Bachelor Welcome - Erklärungen" die neuen Abschlüsse Bachelor und Master:
"Bachelors Welcome - MINT-Nachwuchs sichern!"
, neue Kampagne von BDA,  BDI und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, 2008
"More Bachelors and Masters welcome!", 2006
"Bachelor Welcome", 2004


 
"Duale Studiengänge und Zusatzqualifikationen in der Berufsaubildung" ,Kurzumfrage von AusbildungPlus. Befragt wurden Betriebe, die ihren Auszubildendne Zusatzqualifikationen anbieten und/oder sich an ausbildungsintegrierten dualen Studienangeboten beteiligen. Insgesamt liegen die Ergebnisse von knapp 300 Betrieben vor. AusbildungPlus, November 2005

"Karriere mit dem Bachelor – Berufswege und Berufschancen" , Positionen Stifterverband, April 2005

Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft, September 2004 (Unternehmensbefragung)

„Der Bachelor als Sprungbrett“ – Absolventenbefragung der HIS GmbH, April 2005

"Wie wird der Bachelor von der Wirtschaft aufgenommen?" - Zusammenfassung einer Studie des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Uni Frankfurt mit den Personalverantwortlichen der Top-1000-Unternehmen in Deutschland zur Akzeptanz der neuen Abschlüsse, 2006
Pressemitteilung 1 zur Studie "Wie wird der Bachelor von der Wirtschaft aufgenommen?"
Pressemitteilung 2 zur Studie "Wie wird der Bachelor von der Wirtschaft aufgenommen?"












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