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Bildungsproteste - Gemeinsamer Beschluss von HRK und KMK


Vor dem Hintergrund erneuter bundesweiter Proteste von Studierenden in Deutschland haben die Hochschulrektoren- (HRK) und Kultusminister-konferenz (KMK) anlässlich eines Treffens am 10.12.2009 in Bonn Maß- nahmen für die weitere Studienreform angekündigt. Hierbei steht die Entwicklung der Studiengänge an vorderster Stel-le. HRK und KMK setzen sich gemeinsam dafür ein, künftig die Prüfungslast zu reduzieren, die Arbeitsbelastung für die Studierenden zu überprü-fen sowie die Anerkennung der Prüfungsleistungen zwischen den Hochschulen national und international zu vereinfachen. Auch sollen künftig die Strukturvorgaben für die Bachelor- und Masterstudiengänge so weitgehend flexibilisiert werden, dass die Gestaltungsfreiheit der Hoch-schulen nicht eingeengt wird.

Während der Demonstrationen waren im November und Dezember tagelang Hörsäle u. a. in Müns-ter, Köln, Bonn und Heidelberg besetzt worden. Die Studierenden hatten wiederholt die Beseiti-gung der Mängel im Studium gefordert. HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel: „Es ist richtig, dass die Studierenden sich zu Wort melden und deutlich machen, dass ihre Studienbedingun-gen besser werden müssen und mehr für ihre soziale Sicherung getan werden muss. Die Protestaktionen sind ein deutlicher Indikator dafür, dass politisches Handeln gefordert ist. Wir brauchen mehr Personal in der Lehre, um die Qualität des Studiums zu halten und zu verbessern. Die HRK engagiert sich beständig in diesen Fragen.“ Die Präsidentin hatte bereits Anfang Dezember Vertreter der großen überregionalen Studierendenverbände zu einem Meinungsaustausch über die aktuelle Situation an den Hochschulen nach Berlin eingeladen. Die Teilnehmerinnen und Teil-nehmer sprachen sich ebenfalls dafür aus, die Studienreform gemeinsam weiterzuentwickeln.












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